Das Wichtigste in Kürze
- Ein Lead verliert an Wert, wenn er erst abgeschrieben oder weitergeleitet werden muss.
- Eine automatische Übernahme der Lead-Formulare spart Zeit und verhindert Tippfehler.
- Ein gemeinsamer Pool sorgt dafür, dass kein Lead ohne Zuständigen liegen bleibt.
- Die Quelle am Lead zeigt, welche Anzeige echte Abschlüsse bringt und nicht nur Anfragen.
Warum Geschwindigkeit bei Anzeigen-Leads zählt
Wer ein Lead-Formular ausfüllt, hat in diesem Moment Interesse. Nach Stunden oder Tagen hat der Interessent oft schon bei einem anderen Anbieter angefragt oder die Anzeige vergessen. Der erste Rückruf entscheidet deshalb viel.
Das Problem liegt selten bei den Verkäufern. Meist sitzt der Lead in einem Export, einer Tabelle oder einer Benachrichtigung, die niemand rechtzeitig sieht. Der Weg vom Formular zum Telefon muss kurz sein.
Lead-Formulare automatisch übernehmen
Statt Leads herunterzuladen und einzufügen, sollte die Verbindung automatisch laufen. Das Lead-Formular der Anzeige füllt den Datensatz im CRM direkt. So gibt es keine Tippfehler und keine Wartezeit.
Prüfen Sie, welche Felder das Formular abfragt und wohin sie im CRM gehören. Name, Telefon und E-Mail sind klar. Zusatzfragen wie Wunschtermin oder Anliegen sollten ebenfalls ankommen, damit der Verkäufer im ersten Gespräch darauf eingehen kann.
Zuständigkeit klären, bevor der Lead liegen bleibt
Ein Lead ohne Zuständigen ist ein Lead, den niemand anruft. Es gibt zwei übliche Wege. Entweder ordnet das System neue Anfragen einem Verkäufer oder Team zu, oder sie landen in einem gemeinsamen Pool, aus dem sich das Team bedient.
Beim Pool sollten klare Regeln gelten, etwa ein Tageslimit je Person. So greift nicht einer alle guten Leads ab, und niemand bleibt untätig.
Dubletten vermeiden
Interessenten füllen Formulare gern mehrfach aus, oft mit anderer Schreibweise. Ohne Prüfung entstehen zwei Datensätze, und zwei Verkäufer rufen dieselbe Person an. Das wirkt unprofessionell.
Eine Dublettenprüfung gleicht Telefonnummer und E-Mail-Adresse ab und hängt die neue Anfrage an den bestehenden Verlauf. Der Verkäufer sieht dann, dass es schon ein Gespräch gab.
Quelle auswerten statt nur Leads zählen
Viele Leads sind nicht automatisch gute Leads. Entscheidend ist, was aus ihnen wird. Dafür muss die Quelle am Lead stehen, also welche Anzeige oder welches Formular ihn gebracht hat.
Wer Abschlüsse nach Quelle auswertet, sieht schnell, welche Anzeige Gespräche und Aufträge bringt und welche nur Anfragen. Das Budget lässt sich dann gezielter verteilen. Hilfreich sind diese Kennzahlen:
- Anzahl neuer Leads je Anzeige oder Formular
- Anteil der erreichten Leads
- Anzahl der vereinbarten Termine
- Abschlüsse und Umsatz je Quelle
Mit E-Mail-Sequenzen nachfassen
Nicht jeder Interessent geht beim ersten Anruf ans Telefon. Eine kurze Folge von E-Mails, die nach festen Abständen rausgeht, erinnert an die Anfrage, ohne dass jemand daran denken muss. Die Nachrichten sollten kurz sein und eine klare Frage stellen.
Beachten Sie bei E-Mails an Interessenten die geltenden Regeln zu Einwilligung und Abmeldung. Lassen Sie das im eigenen Betrieb rechtlich prüfen.
Was Cosmos dabei übernimmt
Mit dem Modul Facebook-Leads verbinden Sie Ihre Seite per Facebook-Anmeldung, wählen die Lead-Formulare aus und ordnen die Felder zu. Die Leads kommen direkt in Cosmos an, ohne Zapier. Je Formular legen Sie fest, ob daraus ein Lead oder ein Bewerber wird.
Anfragen ohne Zuständigen können in den gemeinsamen Lead-Pool gehen. Für den Nachfass bietet Cosmos E-Mail-Sequenzen. Die Quelle bleibt am Lead und lässt sich in Auswertungen nutzen.