Das Wichtigste in Kürze
- Leads und Haustürbesuche gehören sofort ins System, mit Status und Wiedervorlage.
- Angebot, Montage und Netzanmeldung sollten am selben Projekt hängen.
- Partnerfirmen brauchen einen begrenzten Zugang und eine nachvollziehbare Abrechnung.
- Ein sichtbarer Projektstand spart Rückfragen von Kunden.
Warum Solarteure mehr als ein Vertriebs-CRM brauchen
Im Solargeschäft endet der Verkauf nicht mit dem Vertrag. Danach folgen Montage, Netzanmeldung, Inbetriebnahme und Abrechnung. Ein reines Vertriebs-CRM zeigt nur den ersten Teil.
Wenn die Daten danach in andere Programme wandern, geht der Zusammenhang verloren. Besser ist ein System, in dem der Lead zum Projekt wird und alle Schritte am selben Kunden hängen.
Leads und Haustürbesuche erfassen
Anfragen kommen aus Anzeigen, Formularen und Gesprächen. Sie sollten sofort im System landen, mit Quelle und Status. Nur so lässt sich später sehen, welcher Weg Aufträge bringt.
Viele Betriebe sind auch an der Haustür aktiv. Das Modul Door-to-Door in Cosmos erfasst Besuche mit Status, Standort auf der Karte und Wiedervorlage. Welche Status es gibt, legt jeder Betrieb selbst fest. Eingehende Anfragen ohne Zuständigen können in einen gemeinsamen Lead-Pool laufen.
Zählerschrank und Angebot
Vor dem Angebot steht oft die Frage, ob der Zählerschrank passt. Fotos davon helfen bei der Einschätzung. Das spart den ersten Vor-Ort-Termin oder bereitet ihn besser vor.
Die Zählerschrankanalyse in Cosmos wertet hochgeladene Fotos aus und gibt eine Ampel mit Befund und Empfehlung. Die Anweisung an die Auswertung pflegt der Betrieb selbst. Das Ergebnis ersetzt keine fachliche Prüfung durch eine Elektrofachkraft. Das Angebot entsteht danach direkt am Kontakt.
Was ein CRM für Solarteure abdecken sollte
Diese Punkte haben sich im Alltag von Solarbetrieben bewährt:
- Leads und Haustürbesuche mit Status und Wiedervorlage
- Angebote am Kontakt, Auftrag und Rechnung im selben System
- Einschätzung des Zählerschranks aus Fotos
- Montageprojekte mit Terminen, Material und Abnahme
- Netzanmeldung und Registrierung mit eigenem Status
- Zugang und Abrechnung für Partnerfirmen
- Sichtbarer Projektstand für Büro und Kunde
Montage und Partnerfirmen
Nach dem Auftrag beginnt die Montage. Montageprojekte in Cosmos halten Baustellenstatus, Einsatzplanung, Materialstatus, Fotos, Unterschrift und Abnahme fest. Material und Termine liegen am selben Projekt.
Viele Betriebe arbeiten mit Subunternehmern, etwa für DC, AC oder Dach. Im Partnerfirmen-Portal bekommen diese einen persönlichen, widerrufbaren Zugang ohne Konto. Sie sehen nur ihre zugeteilten Projekte, laden Fotos hoch und melden den Stand zurück.
Abrechnung mit Partnerfirmen
Am Monatsende fehlt oft der Überblick, was welche Partnerfirma geleistet hat. Das führt zu Rückfragen und Streit. Besser ist eine Abrechnung, die aus den Daten der Baustelle entsteht.
In Cosmos lassen sich Konditionen je Partnerfirma hinterlegen, etwa je Modul, je kWp oder pauschal je Anlage. Nach eingereichter Abnahme entsteht ein Abrechnungsentwurf mit den Ist-Mengen aus dem Protokoll. Das Büro prüft ihn, ändert ihn bei Bedarf und schickt ihn per E-Mail. Es entsteht dabei kein Beleg und keine Buchung.
Projektstand statt Rückfragen
Kunden wollen wissen, wann es weitergeht. Jede Rückfrage kostet Zeit im Büro. Ein sichtbarer Stand beantwortet viele davon von selbst.
Das Modul Projektstand in Cosmos führt Meilensteine je Projekt, zum Beispiel Netzanmeldung eingereicht oder Zählerantrag gestellt. Der Schrittkatalog ist einstellbar. Kunden bekommen einen Link zur Sendungsverfolgung ihres Projekts.